Home Du kommst nirgends an, wenn du nur an sonnigen Tagen gehst!

Du kommst nirgends an, wenn du nur an sonnigen Tagen gehst!

Du kommst nirgends an, wenn du nur an sonnigen Tagen gehst!

Du kommst nirgends an, wenn du nur an sonnigen Tagen gehst!

Dieses amerikanische Sprichwort ist eigentlich die perfekte Überschrift für die Turnfahrt der Männerriege. Bereits um 5 Uhr morgens wurden die meisten Mitglieder nicht nur vom Wecker, sondern von den heftigen Regenfällen über Cham geweckt. «oh du Sch….., das kann ja heiter werden» werden sich einige gedacht haben. Heiter? nein, das wurde es im wahrsten Sinne nicht, aber speziell!

Um sieben Uhr versammelten sich also die bunten Pelerinen in Cham zum Ausflug ins Appenzeller-Land. Via Zug- Zürich- Richtung Gossau (leider gab es den geplanten Kaffee mit Gipfel nicht, weil dieser Zug eben keinen Speisewagen mehr führt), ging es mit der brandneuen Appenzeller Bahn nach Herisau und weiter nach Jakobsbad. Mit der Schwebebahn «segelten» wir zu den dicken Regenwolken auf dem Kronberg.

Jetzt wurde auf dicht gemacht. Die meisten hantierten mit der Pelerine, Regenschutzhosen oder Wanderstöcken, einer haderte mit dem Wetter und bevorzugte «Plan B». Ausserhalb der Bergstation ging ein steifer Wind, Regen- und Schneefall durcheinander.

Der Gipfel war schnell erklommen, waren es ja nur 21 Höhenmeter von der Bergstation. Danach ging es runter zur St. Jakobskapelle und weiter zum Berggasthaus Scheidegg. Mit dem warmen Kaffee und dem leckeren Schlorzifladen erwachten in der schönen Appenzellerstube schnell die Lebensgeister und schon bald wurde das nächste Ziel anvisiert. Wegen dem garstigen Wetter wanderten wir nicht die geplante Route, sondern wählten den weniger exponierten Weg durch den Wasserschaffenwald bis zum Skilift Obere Sollegg. Der kleine Unterstand bot uns einen trockenen Sitzplatz und Schutz vor Wind und Regen. Zum Glück zeigte sich das Wetter nach der improvisierten Mittagspause etwas gnädiger und die Bedingungen für den Abstieg über die saftigen Wiesen hinunter nach Appenzell waren fast ideal.

Um 15 Uhr startete die «Gnoss-Degustation» in der Brauerei Locher mit einem witzigen Film über die Brauereikunst, anschliessend schauten wir uns die Ausstellungen an. Dass Bier und Whisky am gleichen Ort gemacht werden ist kein Zufall. Diese haben fast den gleichen Produktionsprozess. Beim Whisky wird am Schluss der Hopfen weggelassen und das Gebräu destilliert. Danach geht es für einige Jahre ab in die Fässer.

In der renovierten Gaststube trafen wir uns zur «Gnoss-Degustation». Sabrina führte fachkundig durch das «FoodPairing-Programm», d.h. eine Degustation von Bier und Appenzeller Spezialitäten, welche sich gegenseitig ideal ergänzen und den Charakter von Getränk und Speise speziell hervorheben. Das gefiel auch den Nicht-Bier Trinkern.

Mit dem brandneuen Voralpenexpress fuhren wir von Herisau via Rapperswil, Arth Goldau nach Luzern. Wegen den starken Regen war es bereits ziemlich dunkel. Dies bekam der eine oder andere aber nicht mehr mit! Neben der frischen Luft wirkte auch das feine Bier nachhaltig.

Thomas F. Hauser

LINK Bilder-Video!!!

TurnfahrtMR_Hoch

Author: Markus

Markus

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